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Kompressions-Werkzeuge | ||
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In den letzten Jahren sind die Dateigrößen aufs 10 fache
gestiegen. Leider haben die technischen Randbedingungen mit dieser
Entwicklung nicht Schritt gehalten, sodaß viele Geschwindigkeitsvorteile
durch diesen Umstand mehr als egalisiert wurden.
Es ist daher nur legitim, zu fordern, daß auch die Leistungsfähigkeit der Komprimierungsprogramme wie Zip, Lharc, ... den gehobenen Anforderungen genügt. Leider sind die hier erzielten Verbesserungen kaum erwähnenswert. | ||
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AM hat daher eine Arbeitsgruppe zusammengestellt, in der die besten EDV-Spezialisten
unserer Labors vertreten sind. Das Ergebnis ist entsprechend sensationell. | ||
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| Eine Überprüfung gängiger Methoden zeigte, daß eine verlustfreie Komprimierung 1:100 bei den meisten Methoden kaum zu bewerkstelligen ist. | ||
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| Rasche Abhilfe ist hier mit speziell konstruierten Datenbeständen erreichbar. Wir sind bereits jetzt in der Lage, dem interessierten Anwender vordefinierte Dateien zu überlassen, die in Zusammenhang mit dem Programm Zip eine maximale Komprimierung erzielen. | ||
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Für die spontane Komprimierung wurde eine bereits bekannte Methode
verfeinert.
Dabei wird die Datei nach gleichlautenden Sequenzen durchsucht, die in eine
Schlüsseldatei übernommen werden und in der Originaldatei durch
ihre Nummer in der Schlüsseldatei ersetzt werden.
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Wie wir jedoch zeigen konnten, sinkt die Anzahl der möglichen
Schlüsselwerte wieder, wenn die Sequenzlängen weiter ansteigen.
Damit kann wieder zu einer 2-stelligen Nummerierung der Schlüssel
zurückgekehrt werden und durch die langen Sequenzen die maximale
Einsparung erzielt werden.
In einem standardisierten Format wird die Datei auf 200 Schlüsselsequenzen
aufgeteilt. Komplexe Suchverfahren entfallen, da mit hoher Wahrscheinlichkeit
jede dieser Sequenzen nur einmal auftritt. Diese 200 Sequenzen werden
in die Schlüsseldatei übernommen. Da auf diese Weise in der Originaldatei
nur noch Schlüssel vorkommen, kann auch die "Kennung" entfallen, wodurch
eine weitere Verdoppelung erzielt wird.
Weitere Komprimierungen sind vorstellbar, wenn in der verbleibenden Datei ein einheitliches Muster entdeckt werden kann, was durchaus vorstellbar ist. | ||
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