die Fehldiagnose


Zur Vermeidung von Fehlbehandlungen


Die Fehldiagnose und ihre Anwendung
Medical report / Institute of Artificial Madness - NK

Nach Auskunft international anerkannter Pathologen ist die mit Abstand häufigste Diagnose, und zwar in manchen Ländern mit einem Anteil von bis zu 30%, die Fehldiagnose.

Zu unserem nicht geringem Erstaunen konnten wir jedoch in den nachfolgenden Recherchen folgende unglaublichen Mißstände aufdecken:

Obwohl die Fehldiagnose weltweit die häufigst gestellt Diagnose ist, wird sie in KEINER Universität gelehrt. Der angehende Mediziner ist damit auf eigene Erfahrungen angewiesen.

Zum zweiten kommt die Fehldiagnose in keinem einzigen uns bekannten Diagnoseschlüsselkatalog vor.

Dies wiederum hat weitreichende Konsequenzen:


Da die Fehldiagnose damit theoretisch überhaupt nicht existiert, ergibt sich als logische Konsequenz, daß jede an eine Fehldiagnose anschließende Behandlung als Fehlbehandlung einzustufen ist.

Dies hat jedoch nicht zwingend Auswirkungen auf das Wohlergehen des Patienten.

Da auch im Fall einer richtigen Diagnose und nachfolgenden Behandlung nur mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit ein Erfolg eintritt, trifft dies auch auf Fehlbehandlungen zu. Zusätzlich muß sich die Fehldiagnose nicht unbedingt auf den Grund des Arzt-/Krankenhausbesuchs beziehen, sodaß in Bezug auf das spezielle Leiden weder negative noch positive Folgen eintreten müssen.


Z.B.: die Ambutation eines Beines verändert den Gesundheitszustand in Bezug auf die zum Arztbesuch führende Grippe nur marginal.

Dennoch muß davon ausgegangen werden, daß eine Fehldiagnose automatisch zur Fehlbehandlung führt, da die Fehldiagnose als solche totgeschwiegen wird und damit keine korrekte Behandlung vorgenommen werden kann.

Mit dem Ziel, Fehlbehandlungen weitestgehend auszuschließen, muß daher die Fehldiagnose
  • anerkannt,
  • in die Kataloge aufgenommen
  • und an den Universitäten gelehrt werden.

Die korrekterweise aus einer Fehldiagnose abzuleitende Behandlung ist die Fehlbehandlung.
Die Fehlbehandlung kann nunmehr aber nicht als solche bezeichnet werden, da sie als logische Konsequenz der Fehldiagnose im Sinne der gestellten Diagnose nicht fehlerhaft ist.

Die durch diesen Schritt erreichte drastische Reduzierung der Fehlbehandlungen ist natürlich nur ein erster Schritt, da auch Fehldiagnosen im Resultat oft zu einer Verschlechterung des Allgemeinbefindens des Patienten führen.

Daher fordern wir, daß bei Auftreten einer Fehldiagnose, die ja durch den entsprechenden Katalogseintrag nun als solche erkennbar ist, der Patient auf die spezielle Form der Diagnose aufmerksam gemacht wird.

In der Folge kann der Patient nun von einer Behandlung Abstand nehmen.

An eine Umsetzung ist jedoch vorerst nicht zu denken, da trotz intensivsten Nachdenkens bislang kein lateinischer Name gefunden werden konnte, den sich irgendwer nicht doch irgendwann merken würde.

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