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Tripple-Blindstudie | ||
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aus "Pharmakologie der Zukunft" Mami (medical artificial madness initiative) / Nik | ||
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Blindstudie - Was ist das ?
Bevor ein Medikament auf den Markt gebracht wird, ist es meist sinnvoll, sich von seiner Wirkung zu überzeugen. Dies geschieht am einfachsten durch Verabreichung.
Allerdings ist die einfache Anwendung zuwenig, da sie dem Argument,
der Patient wäre ohnehin gestorben, nichts entgegenzusetzen hat.
Für plausible Testergebnisse benötigen Sie natürlich eine
Mindestpatientenanzahl, in unserem Fall 2.
Der einzige Unterschied der beiden Testperson-Gruppen besteht in der Verabreichung des Medikaments, sodaß letztendlich alle signifikanten Ergebnisse darauf zurückzuführen sind. | ||
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Um es kurz zu machen: Natürlich nicht, da ja die Medikamentengabe
eine Zuwendung bedeutet, die der 2. Gruppe fehlt, denen man daher zum Ausgleich
Mehlpappe in Pillenform o.ä. vorsetzt. Diese Patienten müssen
aber glauben, das Medikament bekommen zu haben, um der ersten Gruppe gleichgestellt
zu sein.
Soweit die Blindstudie. Wir halten fest: | ||
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Immer noch nicht ganz, da der Arzt, der mit dem Patienten in Verbindung
steht, natürlich weiß, daß er ein Placebo verabreicht,
und dies Auswirkungen auf den Patienten haben kann.
Der nächste Schritt ist daher naheliegenderweise, daß auch der Arzt im Unklaren gelassen wird, ob er ein Medikament oder ein Placebo zur Verfügung hat. | ||
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Damit haben wir bereits die Doppelblindstudie beschrieben.
Eine weitere Verfeinerung der Technik war bislang nicht möglich, konnte aber nun durch Einsatz der AM-Methoden erreicht werden. | ||
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Die Tripple-Blindstudie
Wie bereits bei der einfachen Blindstudie gehen wir davon aus, daß
Erfolge dem Medikament zuzuschreiben sind.
Neben einem stark vereinfachten Testaufbau und dem Wegfall umfangreicher Aufzeichnungen hat sich gezeigt, daß diese Technik wesentlich klarere Aussagen ermöglicht. Dieser Vorteil zeigt sich bereits bei sehr kleinen Patientengruppen. | ||
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Angespornt durch diesen Erfolg wird MAMI (medical artificial madness initiative) demnächst
die Technik der Vierfach-Blindstudie vorstellen.
Geplant ist dabei, mit maximal einem Probanden und ganz ohne Medikamentenverabreichung auszukommen. | ||
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