Stoppt die Schule

schnell !

Wir wollen vorweg feststellen, daß dies kein polemischer oder aus irgendwelchen kindlichen Erfahrungen geprägter Angriff auf die Weiterbildungseinrichtungen sein kann.

Im Gegenteil dazu möchten wir festhalten, daß auch die berühmtesten Forscher der AM diese Einrichtungen (teilweise sogar mit Erfolg) besucht haben.

Vielmehr läß sich unser Aufruf aus quantenphysikalischen Berechnungen ableiten. Der durch die Schulen bewirkte Prozeß ist für das Universum und damit auch für den Menschen tötlich und nicht umkehrbar. Es läßt sich zeigen, daß dieser Vorgang selbst theoretisch nicht wieder korrigierbar ist.


Der selbe Effekt wird übrigens auch durch Aufräumen von Kinder- und Jugendzimmern bewirkt. Der negative Effekt von Computerzimmern ist dagegen eher zu vernachlässigen.

Nik


Angelpunkt unserer Überlegungen ist die Entropie.

Sollte der eine oder andere Leser sein Studium in theoretischer Physik noch nicht abgeschlossen haben, hier eine kurze Erklärung:
Entropie ist das Maß für die Unordnung eines Systems. Jedoch nicht in komplexen Wortgebilden eingeflochten, wie wir sie sowohl als Erziehende wie auch als Erzogene kennen, sondern wie es sich für Physiker gehört in schlichten Zahlen. Dabei stellt ein höherer Zahlenwert eine größere Unordnung dar.
Eine wichtige Erkenntnis des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik besagt nun, daß diese Entropie immer zunimmt.

Ein einfaches Beispiel: Wir stellen ein Glas mit heißem und ein Glas mit kaltem Wasser auf den Tisch eines normal temperierten Zimmers.

Scheint dies für den Laien relativ sinnlos, erkennen wir mit geschultem Auge die herrschende Ordnung sofort. Die Entropie ist, wenn wir uns auf diese beiden Gläser konzentrieren relativ gering. Überlassen wir das System sich selbst, sinkt der Ordnungsgrad kontinuierlich ab. Zuerst wird sich die Temperatur in den beiden Gläsern angleichen. Anschließend im ganzen Raum, in den Nachbarräumen, im Haus, der ganzen Gasse, der Stadt, dem Land und letztendlich auf der ganzen Erde. Irgendwann und unausweichlich wird das gesamte Universum eine einheitliche Temperatur haben und keinerlei geordnete Bewegung mehr möglich sein. Wir nehmen an, daß der Mensch zu diesem Zeitpunkt an Langeweile ausstirbt. Wissenschaftler befreundeter Universitäten behaupten jedoch, daß die Umstände das Überleben des Menschen bereits vorher unmöglich machen.


Für den aufmerksamen Leser tritt nun der Kühlschrank auf den Plan. Es scheint auf den ersten Blick so, daß wir das als Wärmetod bezeichnete Phänomen einfach stoppen können, indem wir das eine Glas in den Kühlschrank stellen.

Unsere Berechungen haben jedoch (in Einklang mit theoretischen Abhandlungen anerkannter Physiker) gezeigt, daß die vom Kühlschrank auf dessen Rückseite abgegebene Wärme die Entropie um einen Wert erhöht, der in jedem Fall die Absenkung der Entropie im Glas übersteigt. Die Entropie in Summe steigt also auch in diesem Falle an.


An dieser Stelle kommt die Schule ins Spiel:
Es kann gezeigt werden, daß sich der 2. Hauptsatz der Thermodynamik auch auf Information anwenden läßt. Auch Wissen senkt die Entropie.

Lehrer sorgen idealerweise dafür, daß die Entropie bei den Schülern sinkt. Doch gemäß den bereits zitierten Erkenntnissen funktionieren Lehrer ähnlich wie Kühlschränke.

Wie Kühlschränke auf ihrer Rückseite erhöhen auch Lehrer die Entropie in Summe um einen Wert, der größer sein muß als die Verringerung der Entropie bei ihren Schülern.

Der Prozeß der Entropieerhöhung ist unumkehrbar und letal. Die einzige Möglichkeit, die uns bleibt ist, jeden Vorgang, der eine Steigerung herbeiführt abzustellen.

Wird weltweit im bisherigen Tempo weiterunterrichtet, ist die Erde (unseren Berechnungen zufolge) bereits in wenigen hundert Millionen Jahren schlicht unbewohnbar.