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Neue Formen der Religiosität2. Teil | ||
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Dankenswerterweise überlassen von Lokyz | ||
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AblaßhandelEs ist uns aufgefallen, daß der Ablaßhandel des Mittelalters sich auch heute noch größter Beliebtheit erfreut.
Die Menschen spenden hohe virtuelle Werte, um von freundlichen
Ministranten in Monetentempeln besonders begehrte und hochwertige
Ablaßbriefe zu erhalten.
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Ein weiteres Phänomen, das nahezu die gesamte Bevölkerung
erfaßt, ist der Ablaßhandel unmittelbar beim Begehen
der Sünde.
Nachdem der Bürger sich in Konsumtempeln mit Orgienzubehör, Sündigungsinstrumenten, der Völlerei dienenden Fressalien und Ähnlichem eingedeckt hat, begibt er sich zum Ausgang des Tempels. Bevor er jedoch diesen erreichen kann, wird er durch Tore geschleust, an denen die Sündenwerte der einzelnen Konsumgüter addiert werden, und man zur sofortigen Begleichung der Opfersumme aufgefordert wird. Sogar ein Obulus für den Steuergott Theo aus dem Weißwursthimmelreich ist bereits integriert. Danach erhält man einen kleinen Ablaßbrief mit Nummernkodierung, und kann erleichtert von dannen ziehen, diesen kann man oftmals wiederum bei Gott Theos Priestern geltend machen. Die Rückmeldung von besagtem Theo ist für die meisten Bürger eine wahre Offenbarung. Im Ablaßhandel erfreut sich jedoch bei der Bevölkerung die Forderung von Spendenwerten äußerster Unbeliebtheit, diese erhält man meist nach der Inanspruchnahme von Gottesdienstleistungen. | ||
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| Beispiel: Bei der Netzgemeinde führen die fordernden Ablaßbriefe der Telekom-Kirche oftmals zu extremen Schockreaktionen, Herzstillständen und Ohnmachtsanfällen. | ||
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