| ||
Die methodische Paralogik | ||
| ||
| MML erleichert die wissenschaftliche Forschung und ermöglicht bereits in frühen Forschungsstadien Ergebnisse, die den finanziellen Fortbestand eines Projektes sichern können, ist aber nach wie vor auf wissenschaftliche Methoden angewiesen, die bekanntlich teuer sind, eine Unzahl von Versuchen voraussetzen und zudem sehr viel Zeit kosten. Durch diese Umstände ist gerade durch wissenschaftliches Vorgehen der Fortschritt der Wissenschaft gehemmt. | ||
| ||
|
In vielen Bereichen hat die wissenschaftliche Methode zudem versagt.
Das Prinzip These-Antithese-Synthese inkludiert den Versuch, die Annahme, die es zu beweisen gilt, zu widerlegen. Beispiel: Nehmen wir einen Virus als Grippeursache an, so ist durch gezielte Anwendung des Virus die Krankheit herbeizuführen. Bei Aids ist dabei eine abnehmende Bereitschaft in der Bevölkerung, als Testpersonen aufzutreten, festzustellen. Speziell im medizinischen Bereich sind daher Tests, an Hand derer das Auftreten bestimmter Erkrankungen auf definierte Auslöser zurückgeführt werden soll, praktisch unmöglich, vor allem bei Erscheinungen mit letalem Ausgang. Mit Hilfe der MPL (=methodische Paralogik) ist es jedoch möglich, unter Ausnutzung des freien Parameters, der durch Weglassen der Tests entstanden ist, zu konkreten Ausagen ( Codewort: kausaler Zusammenhang ) zu gelangen. Da bereits durch MML zwei Phänomene isoliert werden konnten und in jedem Fall Ursache und Wirkung innerhalb dieser Grenzen zu finden sind, gibt es nur 2 Möglichkeiten: Phänomen A ist die Ursache und B die Auswirkung oder umgekehrt. Im Normalfall kann hier einfach das zeitliche Auftreten der Phänomene Aufschluß geben. Z.B.: Besteht zwischen Krebs und Rauchen einen Zusammenhang, dann muß Krebs die Wirkung sein. Außer bei Kindern, oder Nichtrauchern oder wenn andere Faktoren dagegen sprechen. Davon ist aber die Aussage nicht gefährdet, da bereits durch MML diese Umgebungsvariablen eliminiert werden konnten. Problematischer ist da schon eine Veränderung innerhalb der beiden isolierten Phänomene. Ist Krebs, wie von Genforschern vermutet wird, genetisch angelegt, dann müßte Krebs als Wirkung auf das Rauchverhalten angesehen werden, da andererseits eine Auswirkung des Rauchens auf die Gene ausgeschlossen ist. Die Kombination der mittels MPL gewonnenen Ursache/Wirkungserkenntnisse ist nur in linearer Form und nur in Richtung von Ursache zu Wirkung zulässig. Eine Ursache kann mehrere Wirkungen haben, von denen jede wieder als Ursache eines weiteren Phänomenes in Frage kommt. Andererseits kann zwar in verschiedenen MPL-Ketten die selbe Wirkung auftreten, diese Schlußfolgerungen sind dann jedoch nicht kombinierbar. Ihre Anwendung ist dann den Umständen entsprechend auszuwählen. | ||
| ||
| rfnc 19 / Mistelbacher Artificial Madness Institute | ||
| ||