Antwort zum
Leserbrief vom 7.11.99


Sehr geehrte Leserin!

Vielen Dank für Ihre ausführliche Analyse natürlich dummer Phänomene. Nach Losentscheid teilt die Führung des AM-Institutes Ihre Ansicht über NADU, jedoch nicht ohne Abstriche bei den daraus abgeleiteten Folgerungen anzubringen.

Die natürliche Dummheit wird nicht unterschätzt, vielmehr bildet sie ein Fundament, auf dem die artificial madness aufsetzt.
Zum Beispiel Fliegen. Würde eine Evolutionslawine die Fliegen erkenntnis- und verarbeitungsmäßig in die Lage versetzen, das Netz in seiner tragischen Dimension zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren, würde die künstliche Dummheit sie nach diesem Evolutionsschritt in die Lage versetzen, der Spinne auch aus der anderen Seite ins Netz zu gehenfliegen.

Die natürliche Intelligenz hängt wie ein Damoklesschwert über der NADU. Doch mit Methoden der AM kann diese Bedrohung gebannt werden. Dummheit nicht aus unvermögender Unterlegenheit, sondern als aktiver Schritt der Befreiung aus den Zwängen der Evolution.

Auch wir sehen Intelligenz als Bedrohung der Evolution aus egoistischen Motiven. Allerdings verwehren wir uns dagegen, Bakterien, Parasiten und Frauen in einen Topf zu werfen.

Diese Analyse mag zwar betreffend der Auswirkungen eines Befalls in sich korrekt sein, ist aber nicht zielorientiert - immerhin sind mehr als 40 % der Besucher unseres Institutes weiblich.

Die existenzbedrohende Seite der Intelligenz wurde bereits im report "Denken als Mißbrauch des Gehirns" angedacht.

Zudem ist Intelligenz eine relative Größe in der Unendlichkeit der Dummheit, die nur in Bezug zu einer spezifischen Problemstellung gemessen werden kann.
D.h.: auch wenn 100 % der Frauen intelligent sind, so fällt doch nicht jede wie ein Bakterium über ihr Opfer her, um es anschließend schonungslos auszubeuten. Immerhin gibt es ja noch die, die kommen, wenn eine reinkarnierte Fliege ruft - "Hallo Mädels, ich bin der Größte."


Nik AMBoss 8.11.99