inverse Corioliskräfte

bei Reinigungsinstrumenten


Newton war unter einem Baum eingeschlafen, als er durch einen herabfallenden Apfel die Gravitationskräfte entdeckte.

Ähnlich auch in diesem Fall. Der prominente AM-Forscher Shorty war beim Reinigen des Labors auf einen Besen gestützt eingeschlafen.
Als er wieder die Augen öffnete bot sich ihm folgendes Bild, das der Klarheit halber hier auf das Wesentlichste beschräkt wird:

Er erkannte sofort, daß die Borsten des Besen um das Zentrum des Besens verbogen waren, wie wenn eine unbekannte Kraft an ihnen ziehen würde.
Ein derartiges Phänomen wurde bereits durch Coriolis entdeckt. Coriolis erkannte, daß sich Wasser beim Verlassen der Badewanne aufgrund der durch die Erdrotation wirkenden Kräfte auf der nördlichen Hälfte immer nach rechts dreht.
Obwohl diese Kräfte kaum meßbar sind, haben sie diesen in der Praxis leicht nachweisbaren Effekt.


Durch die folgenden Berechnungen konnte bewiesen werden, daß die Corioliskraft auch auf alle anderen Materialien einwirkt, so in unserem Falle auch auf den Besen.

Die Sensation besteht jedoch darin, daß die Corioliskraft auf die Haare des Besens im Uhrzeigersinn einwirken müßte.
Wie jedoch durch die roten Pfeile in unserer Grafik dargestellt, wurden die Haare des Besens gegen den Uhrzeigersinn deformiert.

Namhafte Forscher weltweit sind mit der Aufklärung diese seltsamen Phänomens vertraut, wohingegen die Industrie bereits bisher darauf Rücksicht genommen hat. Bei der Befestigung des Besenstils werden generell Rechtsgewinde verwendet, die ein Lockern des Kehrteil durch die wirkenden Kräfte verhindern sollen.

Dies allerdings hat zur Folge, daß Ecken, um ein Lösen des Gewindes zu vermeiden, im Uhrzeigersinn gereinigt werden müssen. Dadurch jedoch ist beim Kehrvorgang neben der Gleitreibung auch die entgegengesetzt gerichtete Corioliskraft zu überwinden.

Der so erhöhte Kraftaufwand ist vermutlich auch dafür verantwortlich, daß eingangs erwähnter Kollege eingeschlafen ist.

dazu ein Einspruch von flo.spi

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