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Bundesheer und Alkohol | |||||||||||||
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Aus dem Bereich "bedrucktes Papier" zum Thema
(NK/Miami) | |||||||||||||
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Mit 12/94 wurde einer breiten Öffentlichkeit eine Studie vorgestellt,
derzufolge die meisten "Trinkerkarrieren" (dieses Wort wurde zur näheren
Untersuchung an die Abteilung für Sprachforschung übermittelt)
beim Bundesheer beginnen.
Obwohl, wie ich an dieser Stelle betonen möchte, die Untersuchenden nicht der AM-Forschergruppe zuzurechnen sind, freut es mich dennoch, daß hier Methoden der AM ( vergleiche in-Auto-Fertilisation) in ihrer elegantesten Form zum Einsatz gelangten. Im speziellen Fall hätten die getroffenen und damit erschütternden Aussagen nicht ohne MPL generiert werden können. Leider hat sich das Forscherteam jedoch mit dieser einen (zugegebenerweise wichtigen) Aussage begnügt. Zur Vervollständigung daher einige zusätzliche, aus der Untersuchung ableitbare Überlegungen: | |||||||||||||
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Natürlich wurde in dieser Untersuchung auch festgestellt, daß
kaum eine Trinkerkarriere (das Wort ist gewöhnungsbedürftig) in
der Volksschule ihren Ursprung hat und keine einzige im Kindergarten beginnt.
Und dies obwohl die Situation für den einzelnenrelativ ähnlich ist:
Wo liegt also der Unterschied ?Kindergartenbesucher müssen aus der folgenden Untersuchung ausgeschlossen werden, da sie a) im Normalfall nicht genug Eigenkapital aufweisen, um eine öffentliche Trinkerkarriere (wie treffend formuliert) zu starten, und auch b) im häuslichen Bereich kaum ausreichend unbeaufsichtigt sind, um eine entsprechende Ausbildung zu beginnen. Will man dem Alkohol den Genußcharakter nicht völlig absprechen, auch das Wort Trinkerkarriere zeigt ja eine gewisse Hochschätzung an, muß die Frage umgedreht werden. | |||||||||||||
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Dadurch gelangen wir unweigerlich zur Frage:"Woran erkennt der einzelne, daß er betrunken ist, bzw. mit welchen Nachteilen hat er zu rechnen und sind diese groß genug, um einen weiteren Alkoholgenuß einzuschränken?" Die Nachteile, soweit sie bei einem vierwöchigen Testtrinken in unserem Labor festgestellt werden konnten, im einzelnen:
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